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    Schutz vor
    eindringender Feuchtigkeit

Schutz vor
eindringender Feuchtigkeit

Bei der Verwendung von Schalungssystemen für Bodenplatten ist insbesondere im Bereich des Übergangs der Gründungsbauteile zur aufgehenden Konstruktion der Schutz des Bauwerks gegen eindringende Feuchtigkeit sicherzustellen.

Relevant sind bei der Verwendung des IsoLohr® Bodenplattensystems die Anwendungsfälle Spritzwasser, Bodenfeuchte bzw. nicht stauendes Sickerwasser.

Die normativen Vorgaben hinsichtlich der Abdichtung von Bodenplatten und aufgehenden Wänden gegen Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser entsprechend DIN 18195 verlangen, dass alle vom Erdboden berührten Außenflächen der Umfassungswände gegen seitliche Feuchtigkeit abzudichten sind. Die Abdichtung auf der Bodenplatte muss an die waagerechte Abdichtung der Wände so herangeführt oder mit ihr verklebt werden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken insbesondere im Bereich von Putzflächen entstehen können.

Dämmung unter der Bodenplatte
Das IsoLohr® Bodenplattensystem verwendet Styrodur® Elemente für die Erstellung wärmegedämmter Gründungsplatten. Auf einer Drainage- und Sauberkeitsschicht wird das Styrodur® Bodenplattensystem aufgelegt.

Einer der besonderen Vorteile des IsoLohr® Bodenplattensystems besteht darin, dass die geprägte Oberfläche von Styrodur® C hervorragend geeignet ist, mineralische und bituminöse Abdichtungen auf der Dämmung anzubringen.

Das Bodenplattensystem ist entsprechend der vorhandenen Bauaufsichtlichen Zulassung (Z-23.34-1325 bzw. Z-23.5-223) als mehrlagiger Dämmstoff zur Ableitung von Horizontalkräften auch für den Einbau in erdbebengefährdeten Gebieten und für den Einbau bei drückendem Wasser zugelassen.

 

 

Bei Anordnung der Abdichtungsebene
(gemäß den Abbildungen) sind folgende Punkte zu beachten:
 

  • Wassereinwirkung liegt in Form von Bodenfeuchte bzw. nicht drückendem Sickerwasser vor.
  • Die senkrecht angeordnete Abdichtung ist an die waagrechte Abdichtungsebene entsprechend den Vorgaben der DIN 18195 heranzuführen bzw. zu verkleben.
  • Im Bereich der aufgehenden Mauerwerksaußenwand sind die Vorgaben der DIN EN 1996/NA hinsichtlich der Beschaffenheit der Abdichtung zu beachten.
  • Eine Drainage ist vorzusehen (bei stark durchlässigem Boden K > 10-4 m/s kann die Drainage entfallen).
  • Die Funktion der Abdichtung (insbesondere im Bereich des Schalungssystems und der aufgehenden Wandkonstruktion) muss sichergestellt sein und gegen mechanische Einwirkungen geschützt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau e. V. empfiehlt eine flächige Abdichtung der Beton-Bodenplatte, um Schäden des Fußbodenaufbaus infolge der Baufeuchte zu vermeiden.

 

 

Monolitischer Mauerwerksbau 

 
Anwendungsfall:
Spritzwasser, Bodenfeuchte,
nicht stauendes Sickerwasser

 

 

Prinzipskizze für den Einsatz des
IsoLohr® Bodenplattenschalungssystems
in Anlehnung an DIN 18195-4
(Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner)

min. 150 mm im Endzustand
Drainage
min. 100 mm
Abdichtung nach DIN 18195 und DIN EN 1996-2/NA
  • min. 150 mm im Endzustand
  • Drainage
  • min. 100 mm
  • Abdichtung nach DIN 18195 und DIN EN 1996-2/NA

     

     

     

    Monolitischer Mauerwerksbau 

     
    Anwendungsfall:
    Spritzwasser, Bodenfeuchte,
    nicht stauendes Sickerwasser

     

     

    Prinzipskizze für den Einsatz des
    IsoLohr® Bodenplattenschalungssystems
    in Anlehnung an DIN 18195-4
    (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner)

    min. 150 mm im Endzustand
    Drainage
    min. 100 mm
    Abdichtung nach DIN 18195 und DIN EN 1996-2/NA
    • min. 150 mm im Endzustand
    • Drainage
    • min. 100 mm
    • Abdichtung nach DIN 18195 und DIN EN 1996-2/NA